Für viele Transportunternehmen in Polen bedeuten das Ende des letzten Jahres und die kommenden Monate erhebliche Ausgaben im Zusammenhang mit dem vorgeschriebenen Austausch von Fahrtenschreibern. Die neue Verpflichtung ergibt sich aus dem EU-Mobilitätspaket, das den Einsatz von intelligenten Fahrtenschreibern der zweiten Generation (G2V2) in allen Fahrzeugen im internationalen Straßenverkehr vorschreibt.

Ziel der neuen Geräte ist es, die Sicherheit zu erhöhen und die Kontrolle der Arbeitszeit der Fahrer zu erleichtern. Die Kosten für die Erneuerung - oft mehr als 4.000 Pfund pro Fahrtenschreiber - stellen jedoch eine echte Belastung für die Unternehmen dar. Die Spediteure machen aus ihrer Empörung keinen Hehl, zumal die älteren Geräte bis vor kurzem sogar in neu hergestellte Fahrzeuge eingebaut wurden.

Die Empörung der Spediteure wurde zur Kenntnis genommen. Die Regierung hat ein Hilfsprojekt ausgearbeitet und die Europäische Kommission hat ihre vorläufige Zustimmung erteilt. Im Rahmen des Programms soll ein Teil der Kosten für den Kauf und den Einbau neuer Fahrtenschreiber erstattet werden. Die Unterstützung richtet sich in erster Linie an kleine und mittlere Transportunternehmen in Familienbesitz - das Rückgrat des polnischen Güterkraftverkehrsgewerbes.

Wie wird das Programm funktionieren? Das Programm wird in Form eines Wettbewerbs durchgeführt - Transportunternehmen, die einen niedrigeren Förderbetrag beantragen, haben eine größere Chance, Unterstützung zu erhalten. Die Anträge können online über eine spezielle digitale Plattform eingereicht werden, die bereits in Vorbereitung ist. Das Verfahren soll einfach, transparent und vollständig automatisiert sein. Die detaillierten Regeln, die formalen Anforderungen und der Zeitplan werden im Herbst 2025, nach der endgültigen Genehmigung durch die Europäische Kommission, bekannt sein.

Der Zuschuss wird auch für diejenigen Unternehmer gelten, die ihre Fahrtenschreiber bereits ausgetauscht haben - die letzte Welle der obligatorischen Installation neuer Geräte ist im August 2025 fällig.

Wird das System tatsächlich transparent und gerecht sein? Die Zeit wird es zeigen. Das Ministerium verspricht jedoch, dass der Wettbewerbsmodus die Transparenz und Stabilität des Systems gewährleisten und die Fehler vermeiden wird, die zur Blockierung ähnlicher Subventionssysteme in Deutschland und Spanien geführt haben.

Die Verkehrsplattform wird regelmäßig über alle Phasen der Einführung des Systems informieren - sowohl auf ihrer Facebook-Seite als auch auf ihrer Website und ihrem YouTube-Kanal. Verpassen Sie nicht die Chance, einen Teil Ihrer Kosten wieder hereinzuholen! Schauen Sie uns zu und profitieren Sie von Informationen, die Ihrem Unternehmen wirklich helfen können.

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